Technische Biografie von Felix Wankel

Technische Biografie Felix Wankels !

13.08.1902 Geburt in Lahr/Baden als Sohn des Forstbeamten Rudolf Wankel und Gerty Wankel, geb. Heidlauf

1915           Übersiedlung nach Heidelberg , Besuch der Gymnasien in Donaueschingen, Heidelberg und W
einheim,(vorzeitiger Abbruch)

1921           Beginn einer Lehre als Verlagskaufmann im Wissenschaftlichen Verlag Winter, Heidelberg

1924           Einrichtung einer Werkstatt, Bau des Stromlinienwagens "Teufelskäfer"

1926           Arbeitslos

1928/29      Versuche mit selbstgebauten Drehschiebersteuerungen; Abdichtversuche

1934/36      Forschungsvertrag mit den Bayrischen Motorenwerken

1934           Erstlauf des DKM (Drehkolbenmotor)

1936           Einrichtung der Wankel-Versuchs-Werkstatt in Lindau

1951           Einrichtung der "Technischen Entwicklungsstelle" in Wankels Wohnhaus Lindau; Beginn der Zusammenarbeit TES Wankel
                   mit der NSU AG Neckarsulm zur Entwicklung eines Laders

1954           Patent auf das prinzip der doppelten Drehbewegung für einen viertaktenden innenachsigen Drehkolbenmotor (DKM)

1957           Prüfstandlauf des DKM54 , des "ersten zukunftsträchtigen DKM in der Geschichte"

1958           Kinematische Umkehrung des Drehkolbenprinzips in einen Kreiskolbenmotor (KKM) "System NSU Wankel"

1960           Vorstellung der KKM 250 vor dem Verein Deutscher Ingenieure (VDI) in München

1961/62      Bau der neuen TES, Aufnahme des Instituts in die "Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung"

1963           Veröffentlichung der Abhandlung "Einteilung der Rotationsmaschienen";Vorstellung des NSU Spider als " erstes
                   Automobile der Welt mit Rotationskolbenmotor"

1967           Präsentation des NSU Ro 80 auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt

1968           Präsentation des Autobootes "Tigerhai" auf der "Interboot" in Friedrichshafen/Bodensee

1969           Ehrenzeichen des VDI; Ernennung zum Dr. Ing. E.H. der technischen Hochschule München

1960-80      Versuche mit Dichtleisten zur Perfektionierung des Motors; Weiterentwicklung des Gleitbootkonzepts "Zisch"; 

1970-90      Entwicklung des "Feuerkreuz"-Motors für wasserstoffantrieb;Lader für Verbrennungsmotoren

1986           Kooperationsvertrag mit Daimler-Benz, Entwicklung des DKM 86; Verleihung des Goldenen Ehrenrings, Deutsches Museum
                   München; Verleihung der Diesel-Medaille in Gold vom Deutschen Institut für Erfindungswesen

1987           Verleihung des Ehrentitels "Professor" durch die Landesregierung Baden-Württemberg

09.10.88     Tod in Heidelberg




                  


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